Wiederverwendbare Obst-Gemüse-Beutel – Teil 2

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Eigentlich habe ich die rePETebags Einkaufsbeutel „Produce Stand“ von ChicoBag schon seit letztem Jahr und nutze sie fleißig, aber ich bin bisher leider noch nicht dazu gekommen, darüber zu schreiben. Das hole ich hiermit nach. Repet2

Leider gibt es immer noch in sämtlichen Supermärkten und sogar auf Wochenmärkten diese lästigen Einweg-Plastiktüten. Ich kenne derzeit nur die Denn’s-Biomärkte, die zudem immerhin Papiertüten anbieten. Allerdings ist das auch nicht die optimalste Lösung. Eine bessere Alternative sind für mich immer noch wiederverwendbare Beutel. Die Obst- und Gemüsebeutel von ChicoBag sind aus recyceltem PET und Hanffasern. Es gibt verschiedenen Beutel, die sich für verschiedene Lebensmittel eignen. Sie sind in der Maschine waschbar und lassen sich gut verstauen. Für alle, die Angst haben, dass die Ware dadurch teurer wird: Die Beutel sind so leicht, dass es sich beim Wiegen nicht auf den Preis auswirkt. Ich bin bisher echt zufrieden und im Gegensatz zu vielen anderen Plastikprodukten konnte ich an diesen Beuteln keinen Eigengeruch feststellen. Und die Verkäufer in den Supermärkten haben bisher auch nur positiv geäußert – wenn überhaupt.

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Als Tragemama weiß ich einen gute Rucksack echt zu schätzen. Der Travel Pack, der zu 68 % aus recycelten Materialien besteht, ist leicht und lässt sich ganz einfach „in sich selbst“ verpacken. Daher fällt er kaum ins Gewicht, was ich derzeit gut gebrauchen kann. Beim ersten Befühlen und Betrachten hatte ich zwar Bedenken, dass das Teil überhaupt unsere Einkäufe aushält, weil der Stoff so dünn und leicht ist, aber bisher hat der Rucksack sich auch bei schwerem Inhalt sehr gut gehalten. Es passt auch mehr rein, als ich zunächst vermutet habe. Mein Freund benutzt ihn daher auch sehr gerne. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der Rucksack für seinen eigentlichen Zweck (auf Reisen) sehr gut geeignet ist. 😉

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Wie ist das eigentlich bei euch? Wie verpackt ihr euer Obst und Gemüse? Und versucht ihr auch anderweitig, Plastik zu vermeiden? Ich versuche es ständig und wundere mich daher über die Plastikberge, die wir in unserem Haushalt dann doch noch produzieren. Und was passiert eigentlich mit dem Plastik, dass in Gelben Säcken/der Gelben Tonne abgeholt wird oder mit den Einwegflaschen aus PET, welche wir in die Supermärkte zurück bringen dürfen? Meist werden diese Verpackungen letztlich doch vernichtet – teilweise sogar verbrannt. Daher werden die Taschen von ChicoBag übrigens auch nicht in Deutschland hergestellt – die Maschinen, die nötig sind, um die Fasern herzustellen, gibt es derzeit nur in China, Indien und Nordamerika. Die rePETebags kommen aus China … Ist das nun gut (dass China so etwas kann) oder schlecht (dass Europa es nicht kann, dass es überhaupt sein muss und dass die Taschen einen so weiten Weg gehen)?

Interessant fand ich übrigens auch, dass es Hersteller gibt (im Gegensatz zu ChicoBag), die extra PET-Flaschen herstellen, um daraus recycelte Produkte zu machen. Also „aus PET-Flaschen recycelt“ lässt scheinbar nicht auf ein nachhaltiges Produkt schließen. Hier findet sich mal wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Green Marketing für nicht-nachhaltige Produkte missbraucht werden.

Ach, kennt ihr eigentlich das Plastiktütenmonster?

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