MoschMosch – vegane Speisen beim Japaner

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Als wir in Wiesbaden auf der Veggieworld waren, wollten wir abends natürlich essen gehen. Wir mussten gar nicht lange suchen, um einen passenden Laden zu finden. Das MoschMosch ist eine japanische FastFood-Kette, die ein paar vegane Speisen auf der Karte hat.

Wir waren auch gleich an zwei Tagen hintereinander da. Am ersten Abend habe ich mich für eine einfache Misosuppe als Vorspeise entschieden. Die Suppe war zwar lecker, hat aber, meiner Meinung nach, nicht nach Miso geschmeckt. Als Hauptspeise gab es dann „Donnies Don“: Reis mit Curry, Gemüse und Tofu. Auch wieder grundsätzlich lecker, aber der Reis war nicht so meins. Es war nicht dieser typische Klebreis, den man vom Asiaten kennt, sondern erinnerte mich eher an Kochbeutelreis.

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Am zweiten Abend gab es für mich keine Vorspeise. Ich habe die gebratenen Udonnudeln mit Gemüse, Tofu und Röstzwiebeln gegessen. Das war schon mehr meins, super lecker! Die hausgemachte Limo ist auch zu empfehlen. Also ich gehe mal wieder hin, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

moschmosch_udonnudeln

 

Geschenke selber machen

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Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Das liegt wohl daran, dass ich im Sommer einen neuen Job angefangen habe und durch die extrem weite Anfahrt zum neuen Arbeitsplatz viel zu wenig Zeit für andere Dinge habe. Ich habe zwar immer fleißig Fotos für mögliche Blogeinträge gemacht, aber leider war es das auch. Jetzt habe ich eine Menge aufzuholen, was ich vermutlich nicht schaffen werde. Zudem bin ich noch immer selbstständig und aktiv im Tierschutz sowie in einer regionalen vegan-vegetarischen Gruppe.

Bei der Stöberei in den vielen Bildern habe ich mich dazu entschieden, mit den Geschenken anzufangen, die ich meinen Liebsten zu Weihnachten geschenkt habe. Im letzten Jahr war ich nämlich mal sehr kreativ und habe tagelang bis in die Nacht hinein gebacken, (ein)gekocht und gebastelt. Dabei herausgekommen sind:

  • jede Menge Kekse
  • getrocknete Apfelringe mit Kuvertüre
  • Backmischungen im Glas mit Backanleitung
  • Amaretto-Kirschen
  • Lebkuchen-Likör
  • Rotwein-Birnen mit Rosmarin
  • Apfelsirup mit Sternanis
  • Orangenmarmelade

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Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht und ich finde, es hat sich auch absolut gelohnt. Bei der ganzen Arbeit habe ich natürlich alles probieren müssen und es ist jede Menge Marmelade, Likör etc. übrig geblieben, wovon wir jetzt noch etwas haben. Besonders die Orangen-Marmelade ist der Hammer! Ein positiver Nebeneffekt: Man bringt den Beschenkten auf liebevoller Weise bei, dass vegan in keinster Weise Verzicht bedeutet, sondern mit viel Leckerei verbunden ist.

Wie ist das bei euch? Wie war Weihnachten? Verschenkt ihr gerne selbst gemachte Geschenke, oder habt ihr euch noch nicht getraut? Falls ihr Anleitungen oder Rezepte braucht, schreibt mir einfach eine Nachricht oder einen Kommentar. Ach übrigens: Die Einweckgläser habe ich Secondhand für ein paar Euro gekauft.

Habt ihr euch eigentlich gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Der beste Vorsatz, den ich mir je gemacht habe, war der, vegan zu leben. Das habe ich tatsächlich zu einer Jahreswende umgesetzt. Vorher hatte ich zwar schon weder Eier noch Milchprodukte gegessen, dafür aber unterwegs immer noch Kuchen oder andere fertige Produkte, in denen tierische Produkte (von Fleisch abgesehen) verarbeitet waren. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens … Dieses Mal gab es bei mir jedoch keine guten Vorsätze. Naja, mehr Sport treiben und abnehmen ist irgendwie obligatorisch. 😉 Allerdings habe ich mich nun tatsächlich wieder im Fitness-Studio angemeldet. Ich bin mal gespannt, ob es was bringt.

 

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Leckerbisschen in Mülheim

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Wir waren in letzter Zeit wohl recht häufig auswärts essen. Hier also noch eine Empfehlung. In der Mülheimer Altstadt gibt es seit letztem Jahr das Leckerbissen, ein vegan/vegetarisches Café, in dem man auch leckere warme Mahlzeiten bekommt. Besonders der Mittagstisch ist sehr beliebt, was wohl auch daran liegt, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis echt super ist. Ich war nun schon zum zweiten Mal dort. Beim letzten Mal nach der Rohkostmesse und jetzt auf dem Rückweg vom Düsseldorfer Flughafen.

Zuerst gab es einen Hot Dog und eine Hermann Kola. Martin hat den Hot Dog Deluxe gewählt, der im riesigen Baguette serviert wird. Es ist so toll, einfach mal in einen Laden zu gehen und bestellen zu können – ohne Grübelei, ohne Fragerei, was denn für Veganer geeignet ist. Und dann schmeckt es auch noch so gut. Ach, und ich mag diese Papier-Strohhalme. 😉

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Als Nachtisch gab es für mich Bienenstich. Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich gut der ist. Ich habe noch nie, noch NIE einen leckereren Kuchen gegessen. Wirklich nicht! Jeder Bissen war ein Geschmackserlebnis. Ihr MÜSST diesen Bienenstich probieren. Der ist sooo gut! Dazu gab es einen Latte Macchiato. Und schaut mal die süßen Eulen auf dem Foto! Die ganze Einrichtung ist total süß. 🙂
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Martin hatte Pancakes mit Apfelmus, die auch wirklich lecker waren. Dazu Espresso. Der Apfelmus ist übrigens bio, da im Leckerbisschen sehr darauf geachtet wird, dass viel bio und bestenfalls fair gehandelte Zutaten genommen werden. Außerdem wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Verpackungen sind laut eigenen Angaben immer recycelbar oder wiederverwendbar und es wird nie zu viel gebacken bzw. gekocht. D. h. es kommt durchaus häufig vor, dass bestimmte Speisen schnell ausverkauft sind – natürlich viel besser, als was übrig zu haben und es nachher wegschmeißen zu müssen. 
leckerb_pancakesAuf dem Bild unten seht ihr die Verkaufstheke und die vielen kleinen, liebevoll hergestellten Cupcakes. Diese sind natürlich auch immer vegan und teilweise sogar glutenfrei oder roh. Was man nicht sieht, ist der Kühlschrank, in dem vegane Lebensmittel zum Mitnehmen angeboten werden. Wir haben an dem Tag Wilmersburger Scheiben gekauft. Sehr gute Idee, dieser Kühlschrank. leckerb_theke

 

 

Köln – Well Being, LUSH, Vegane Zeiten

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Letzten Samstag war ich geschäftlich in Köln unterwegs und habe die Arbeit direkt mit dem Vergnügen verbunden. D. h. als Ort für den Termin habe ich das vegane Restaurant Well Being festgelegt, das gar nicht so weit entfernt vom Neumarkt liegt. Die Dame, mit der ich mich getroffen habe, ist zwar omnivor, war dennoch sehr begeistert von der Idee und hat direkt eine Pro Vegan-Broschüre mitgenommen. Von außen mutet das Restaurant recht unscheinbar an, die Einrichtung ist einfach, jedoch einladend und gemütlich. Die Bedienung ist sehr höflich, wie man es von asiatischen Restaurants meist kennt. Die Speisenauswahl ist mehr als ausreichend, wenn man bedenkt, dass alles vegan ist. Und die Preise sind völlig akzeptabel, zu zweit haben wir für Vorspeise, Hauptgericht und Getränke etwas über 30 € gezahlt.

Als Vorspeise gab es für mich trotz des warmen Wetters Miso-Suppe. Sehr lecker, so wie man Miso-Suppe kennt. Ich liebe Seetang und Seidentofu!

wellb_misoAls Hauptgericht habe ich die Gemüse-Pfanne mit Veggie Chicken gewählt. Auch lecker, bloß zu wenig Veggie Chicken (vielleicht drei Scheiben).

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Nach dem Termin war ich dann noch schnell shoppen. Bei LUSH sollte eigentlich nur ein Geburtstagsgeschenk besorgt werden, aber wenn ich schon mal dort bin, schaue ich natürlich auch für mich. Ich habe mich für das Gorilla Perfume IMOGEN ROSE entschieden, weil es neben KARMA der einzige der alten LUSH-Düfte ist, den ich gut finde. Außerdem habe ich einen der neuen Lippenstifte, nämlich „Leidenschaft“ gekauft. Die Farbe ist der Hammer und passt zu meinen Directions-Strähnchen. Allerdings ist das Pink nichts für den Alltag, da es wirklich extrem knallig ist. Die Farbe hält übrigens unglaublich lange – dafür ist der Preis mit 17,95 € auch ’ne Ansage. Aber vegane Lippenstifte kosten eh meist um die 15 €.

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Und da ich keine Sommer-Turnschuhe mehr hatte, bin ich auch gleich im Vegane Zeiten vorbei. Leider werden die Ethletics gerade abverkauft und keine neuen nachbestellt. Warum das so ist, konnte mir die liebe Verkäuferin nicht sagen. Eigentlich hätte ich gerne HiCut in Olive gehabt, aber dann sind es LoCut in Pink geworden – mit 20 € Rabatt, weil Restposten. Falls ihr welche haben wollt, es gibt z. B. bei Avesu eine große Auswahl. Ich überlege, ob ich mir auch noch mal welche bestelle – allerdings neige ich eher dazu, wenig Schuhe zu haben und die dafür richtig aufzutragen.

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