Natürlich(e) tierleidfreie Kosmetik

Hier also nun ein paar Beispiele für vegane Kosmetik. Ich bin mal durch unseren Haushalt gewandert und habe alles zusammengetragen, was ich so gefunden habe.

 

Zuerst also mein Schminktäschchen, welches ich mir übrigens von der Annemi aus einem alten Geldsack nähen lassen habe – Upcycling geht also auch im kleinen Maßstab. Auf dem Bild seht ihr ein kleines Döschen von LUSH, in dem ich feste Handcreme aufbewahre, was den Vorteil hat, dass man keine unnötige Plastikverpackung dazu kaufen muss. „Karma“ ist ein festes Parfüm von LUSH – ich steh‘ total drauf! LUSH ist zwar sehr teuer, dafür haben die auch wirklich gute Produkte und man sieht sofort, ob ein Produkt vegan ist (80 % der Produktpalette) oder nur vegetarisch. LUSH-Stores gibt es in jeder größeren Stadt.

Von Benecos seht ihr Mineralpuder, Nagellack und Lidschatten. Benecos findet man in Bioläden. Nicht alle Produkte von Benecos sind vegan, im Lippenstift z. B. wird Bio-Bienenwachs verarbeitet.

Der vegane Mascara ist von Lavera. In den anderen Mascaras wird Bienenwachs verwendet, ebenso Seide und Schellack. Schellack wird aus Blattschildläusen und deren Ausscheidungen gewonnen. Man findet es außerdem in diversen Lebensmitteln, Lacken, Zigaretten und einigen weiteren Produkten.

Die Produkte von Sante gibt es auch in Bioläden. Der Nagellack, die Deos und die Handcreme sind vegan, sowie viele weitere Produkte.

 

Es gibt auch vegane Zahnpflegeprodukte. Lavera bietet vegane Zahnpasta an und von LUSH gibt es die Toothy Tabs, bei denen man wieder Verpackung spart. Außerdem sind sie ganz praktisch zum Verreisen, da man sie mit im Handgepäck in’s Flugzeug nehmen kann.

 

Vegane Haarwaschmittel, Haarfärbungen und Duschgels gibt es reichlich.

Das Duschgel von Sante riecht sehr angenehm. Das Shampoo, habe ich als vegan verkauft bekommen, aber eben auf der Internetseite in den Inhaltsstoffen Seide entdeckt – es gibt jedoch ein veganes Shampoo von Sante: „Lava Power“ – tja, wahrscheinlich habe ich mich einfach vergriffen.

Von Yalia nutze ich die Haarspülung, die wirklich gut ist, weil sie tatsächlich wie eine Haarspülung wirkt. Die Haarspülung in der Mitte von Urtekram wirkt leider überhaupt nicht. Auch bei LUSH gibt es eine sehr gute, die allerdings auch ziemlich teuer ist.

Im Hintergrund seht ihr eine Dose, die LUSH aus zurückgegebenen Pötten herstellt – ich bewahre meine Stifte darin auf. Den Henna-Block habe ich mal bei einem Einkauf zum testen geschenkt bekommen – so ein Teil kostet fast 15 € – Verkaufspreis natürlich ;). Das Snow Fairy-Duschgel riecht wie Kaugummi – muss man mögen. Außerdem ist Glitzer drin und der besteht aus Phtalaten – also eigentlich nichts, was man sich auf die Haut schmieren will. Wird auch nicht wieder gekauft. Dafür ist es vegan…

Und wer es günstig haben will, bzw. keinen Bioladen vor der Haustür hat, kann gerne auf Balea-Produkte von dm zurückgreifen. Auch hier gibt es einige vegane Produkte. Ich benutze z. B. das Vitalizing-Shampoo.

In’s Gesicht kann man sich auch einige vegane Naturkosmetik schmieren. So z. B. Produkte von Lavera Faces.

Ich werde übrigens von keinem Hersteller gesponsert… Außerdem freue ich mich auf eure Kosmetik-Tipps – gerade was Lippenstifte angeht. Falls ihr in diesem Artikel ein nicht-veganes Produkt findet, teilt es mir doch bitte mit. Zusammensetzungen können sich stetig ändern und Quellen müssen nicht immer korrekt sein – Leider!

Upcycling: Vitrinenschrank

Hier im Blog soll es nicht nur um das Thema Vegan gehen, sondern u. a. um Nachhaltigkeit. Und nachhaltig ist es eben auch, nicht immer alles neu zu kaufen, sondern auch mal gebrauchten Dingen ein neues Aussehen zu verpassen. Das hat gleich mehrere Vorteile: es schont die Umwelt, ist günstig, macht Spaß und man freut sich über das Erschaffene und die Komplimente darüber.

Da mein Vitrinenschrank Thema beim Geburtstags-Kaffee war, bekam ich die Idee zu diesem Blog-Eintrag.

Vor ca. acht Jahren wurde mir der Schrank geschenkt und ich fand ihn wirklich schön, er passte auch gut zur restlichen Einrichtung. Dann hatte ich mich dran satt gesehen und wollte ihn bei Ebay verkaufen – es hat niemand darauf geboten und der Schrank landete zuächst für einige Monate im Keller. Beim letzten Umzug kam er trotzdem nicht auf den Sperrmüll, sondern wurde zum „Projekt“.

Das war dafür nötig:
Weiße und graue Wandfarben, die noch vom Umzug übrig waren, etwas weißer Lack, Pinsel in versch. Größen und Tapete. Die Tapete ist von Lars Contzen, man erkennt sie auf dem folgenden Bild.

 

So wurd’s gemacht:
Die gelbe Vitrinenscheibe vorsichtig entfernen. Ca. drei bis vier Mal mit der weißen Wandfarbe über das Holz malen, auf der Oberseite des Schranks mit Lack (damit man drüber wischen kann) und dann mit dem Grau die Akzente malen. Darauf achten, dass die einzelnen Farbschichten trocken sind, bevor man die nächste malt. Rückwand und Türinnenseiten tapezieren. Ich habe übrigens bewusst nicht vorher abgebeizt oder abgeschmirgelt. Die Farbe darf und soll ruhig Macken bekommen.

Und so sah der Schrank vorher aus: