Leckerbisschen in Mülheim

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Wir waren in letzter Zeit wohl recht häufig auswärts essen. Hier also noch eine Empfehlung. In der Mülheimer Altstadt gibt es seit letztem Jahr das Leckerbissen, ein vegan/vegetarisches Café, in dem man auch leckere warme Mahlzeiten bekommt. Besonders der Mittagstisch ist sehr beliebt, was wohl auch daran liegt, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis echt super ist. Ich war nun schon zum zweiten Mal dort. Beim letzten Mal nach der Rohkostmesse und jetzt auf dem Rückweg vom Düsseldorfer Flughafen.

Zuerst gab es einen Hot Dog und eine Hermann Kola. Martin hat den Hot Dog Deluxe gewählt, der im riesigen Baguette serviert wird. Es ist so toll, einfach mal in einen Laden zu gehen und bestellen zu können – ohne Grübelei, ohne Fragerei, was denn für Veganer geeignet ist. Und dann schmeckt es auch noch so gut. Ach, und ich mag diese Papier-Strohhalme. 😉

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Als Nachtisch gab es für mich Bienenstich. Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich gut der ist. Ich habe noch nie, noch NIE einen leckereren Kuchen gegessen. Wirklich nicht! Jeder Bissen war ein Geschmackserlebnis. Ihr MÜSST diesen Bienenstich probieren. Der ist sooo gut! Dazu gab es einen Latte Macchiato. Und schaut mal die süßen Eulen auf dem Foto! Die ganze Einrichtung ist total süß. 🙂
leckerb_bienenstich

Martin hatte Pancakes mit Apfelmus, die auch wirklich lecker waren. Dazu Espresso. Der Apfelmus ist übrigens bio, da im Leckerbisschen sehr darauf geachtet wird, dass viel bio und bestenfalls fair gehandelte Zutaten genommen werden. Außerdem wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Verpackungen sind laut eigenen Angaben immer recycelbar oder wiederverwendbar und es wird nie zu viel gebacken bzw. gekocht. D. h. es kommt durchaus häufig vor, dass bestimmte Speisen schnell ausverkauft sind – natürlich viel besser, als was übrig zu haben und es nachher wegschmeißen zu müssen. 
leckerb_pancakesAuf dem Bild unten seht ihr die Verkaufstheke und die vielen kleinen, liebevoll hergestellten Cupcakes. Diese sind natürlich auch immer vegan und teilweise sogar glutenfrei oder roh. Was man nicht sieht, ist der Kühlschrank, in dem vegane Lebensmittel zum Mitnehmen angeboten werden. Wir haben an dem Tag Wilmersburger Scheiben gekauft. Sehr gute Idee, dieser Kühlschrank. leckerb_theke

 

 

Aktuelles, ein neuer Online-Shop und vielleicht ein Gewinnspiel

orangeroett

In den letzten Wochen hat sich wieder einiges getan. Es gibt neue tolle Projekte, von denen ich euch demnächst auch noch erzählen werde. Es bleibt spannend!

Ich war auch wieder in einem weiteren Tierheim und war überrascht, wie gut es im Gegensatz zu vielen anderen Tierheimen ausgestattet war. Es gibt viele Unterschiede, gerade wenn es um die Größe des Tierheims, die Unterbringungen und die Aufnahmemöglichkeiten geht. In dem einen Tierheim bestehen die Außengehege für Hunde und Katzen vielleicht aus Bauzäunen, in dem anderen Tierheim haben die Tiere richtige Außenanlagen mit vernünftigem Boden und sind vor allem wind- und wettergeschützt. In dem einen Tierheim besteht die Quarantänestation aus wenigen kleinen Käfigen, woanders gibt es eine richtige Krankenstation. Die Mitarbeiter haben entweder nur eine kleine Hütte für sich und als Büro oder haben woanders ein eigenes Büro, einen Aufenthaltsraum und einen Empfang. Kleintiere werden entweder in Käfigen gehalten, oder haben große Freigehege, in denen sie sogar nach Gruppen getrennt werden können. Bei einigen Tierheimen ist gar kein Geld vorhanden, um überhaupt mit Baumaßnahmen zu beginnen, sei es, weil die Stadt nicht genug Geld zur Verfügung stellt oder weil die Inhaber des Tierheims (Privatleute, Verein) nicht genug aufbringen können. Letztendlich wird das meiste Geld eh für Futter-, Tierarzt- und Energiekosten ausgegeben. Diese Kosten liegen auch bei ganz kleinen Tierheimen und Gnadenhöfen im fünfstelligen Bereich, monatlich!

Tja, mit meiner Patenschaft bei Hof Butenland, meiner Mitgliedschaft in einem Tierschutzverein und kleinen Spendenaktionen fühle ich mich da richtig unbedeutend. Zudem habe ich jede Menge Arbeit mit meinen eigenen Hunden, Katzen und Meerschweinchen, die (bis auf eins) alle aus dem Tierschutz oder aus zweiter Hand zu mir gekommen sind. Also muss eine weitere Einnahmequelle her, deren Gewinn in den Tierschutz fließen soll, habe ich mir gedacht.

Und jetzt kommt orangerött in’s Spiel:

Mit 3Freunde habe ich ein Unternehmen gefunden, das fair gehandelte, klimaneutral hergestellte Shirts aus Bio-Baumwolle anbietet. Auch der Druck wird umweltschonend mit wasserbasierten Farben umgesetzt. Damit konnte der Shop auch schon starten und die ersten Artikel sind online. Am Ende des Jahres wird dann entschieden, an welche Organisation der Gewinn gespendet wird. Schauen wir mal, ob die Aktion Erfolg hat. 🙂

Ihr seid gefragt:

Ich überlege, ein Gewinnspiel zu veranstalten. Der Ablauf soll folgendermaßen sein: Ihr sendet Design-Vorschläge für Shirts (per Mail oder auf facebook). Das Ganze wird auf facebook bewertet. Das Design mit den meisten Likes gewinnt und wird in den Shop aufgenommen. Der Gewinner/die Gewinnerin bekommt ein Shirt (Wunschgröße und -farbe) mit dem eigenen Motiv und darf sich aussuchen, an welche Tierschutzorganisation der Gewinn dieses Shirts gespendet wird.

Was haltet ihr davon? Bitte schickt mir eure Meinung als Kommentar, per Mail oder auf facebook. Wenn genug mitmachen würden, lege ich los.

Über orangerött:

Das Hauptmotiv ist Robin, ein Rotkehlchen, welches ihr auch im Blog-Logo findet. Das Rotkehlchen ist für mich Symbol für den Umweltschutz, denn Singvögel werden immer weiter verdrängt – durch Pflanzenschutzmittel, Reduzierung/Verschlechterung der Lebensräume, Reduzierung ihres Nahrungsangebots, Jagd/Wilderei etc. Je mehr wir unsere Umwelt zerstören, desto weniger Vögel können wir also sehen und singen hören.

Wie der Name Rotkehlchen schon vermuten lässt, haben diese Vögel eine rote Kehle – genauer gesagt, eine rot-orangene Kehle. Daher auch der Name orangerött (schwedisch für orangerot).

 

Soyana

Soyana

Soyana habe ich eigentlich auch schon auf der Rohvolution kennengelernt und mich total verliebt. Das ist tatsächlich eine Frischkäse-Alternative, die richtig, richtig gut schmeckt und dabei nicht nur vegan, sondern auch roh ist. Der Soyananda-Aufstrich in der grünen Verpackung schmeckt sehr lecker nach Kräutern und kann sogar als Ersatz zu Kräuterbutter verwendet werden (finde ich). Mittlerweile schmiere ich ihn auf jedes Brötchen, auch wenn noch ein anderer Belag drüber kommt. Der Aufstrich in der weißen Verpackung schmeckt wie „normaler“ Frischkäse. Ich finde es super lecker, darauf dann noch Marmelade zu schmieren. Sooo geil! Der Aufstrich in der roten Verpackung ist ziemlich pikant, mit getrockneten Tomaten und auch sehr lecker.

Ich habe hier ziemlich lange nach einer Bezugsquelle gesucht, da ich für den Eigengebrauch nicht unbedingt in der Schweiz bestellen wollte. Nach langem Hin und Her hat der Bioladen in Hagen dann endlich eine Möglichkeit gefunden, Soyana-Produkte zu listen. Das ist zwar auch gut 45 Minuten von uns entfernt, aber der Lieferservice ist wöchentlich in der Nähe meines Arbeitgebers und so kann ich mir immer etwas mitbringen lassen. Soyananda gibt es jetzt immer bei uns!

Man kann die Aufstriche übrigens auch zum Kochen verwenden. Hier eine Idee:

Gefüllte Champignons (Kräuter-Soyananda, etwas Soja-Cuisine zum Strecken, ein paar weitere Kräuter und etwas Öl oben drüber)

Pilze

Ein weiteres Produkt durfte ich dann direkt auch mal testen: Geschnetzeltes aus Dinkel in Marinade. Wir suchen mittlerweile schon nicht mehr nach Alternativen zu Fleisch, sondern nach Alternativen zu Soja und da kommt Dinki uns sehr gelegen. Hier ein Rezeptvorschlag:

Dinkel-Geschnetzeltes (Zwiebeln anbraten, Geschnetzeltes dazu, Paprika dazu, mit Soja-Cuisine aufkochen, nach Belieben würzen, Mehl oder Soßenbinder hinzugeben. Mit Reis servieren. Ich glaube, ich habe noch Hefeflocken drüber gestreut.)

Dinky

 

 

Ein Pralinen-Traum

booja

 

Kennengelernt auf der Rohvolution – Liebe auf den ersten Blick! Ernsthaft, es ist der Wahnsinn, was mit diesen Trüffeldingern im Mund passiert. Im ersten Augenblick schmeckt es nach bitterer Schokolade und dann plötzlich schmilzt das Zeug und ist dabei angenehm kühl. Es ist, als würde man Eis essen. Der Preis ist übrigens ebenso gigantisch wie der Geschmack, daher kann ich leider nicht so viel davon essen, wie ich gerne würde.

Ich wollte euch einfach mal teilhaben lassen…