Leitungswasser vs. Mineralwasser

dopper_stand

Das Wetter ist doch wundervoll, oder? Nach dem langen und vor allem kalten Winter und Frühjahr genieße ich richtig. Ich halte mich momentan sehr gerne im Garten auf. Blöd nur, dass ich frisch tättowiert bin und Schatten suchen bzw. etwas Langärmeliges tragen muss. Aber da ich eh eine Sonnenallergie habe und blöde Pusteln bekomme, bin ich schon daran gewöhnt, dass ich vor der Sonne flüchten muss. Worum es in diesem Artikel aber eigentlich gehen soll, ist einer meiner Lieblings-Begleiter für Unterwegs. Seit der Bio Messe Berlin letztes Jahr besitze ich einen dopper, in dem ich mein Trinkwasser transportiere. Irgendwann haben Martin und ich uns dagegen entschieden, ständig Wasserflaschen zu kaufen. Zum einen ist Leitungswasser in Deutschland meist besser als stilles Mineralwasser (wie Stiftung Warentest im letzten Jahr getestet hat) und zum anderen sind Herstellung, Verpackung und Transport von Flaschen (sowohl Glas als auch PET) nicht gerade nachhaltig. Vom Schleppen der Einkäufe ganz abgesehen. Außerdem kommt es ziemlich häufig vor, dass mir Wasser aus Flaschen nicht schmeckt. Gerade Mehrweg-Plastikflaschen bringen oft einen ganz gemeinen Nebengeschmack mit sich. Kennt ihr das?

dopper_auslage

Das Konzept vom dopper hat mich gleich angesprochen. Als erstes sticht natürlich das Design in’s Auge. Es ist so entwickelt worden, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch praktisch ist. Entweder trinkt man daraus wie aus einer Flasche, oder man schraubt den oberen Teil ab und nutzt ihn als Becher. Es gibt auch noch ein Band, an dem man sich den dopper um den Hals hängen kann, aber das nutze ich nie. Der dopper erhielt sogar ein „honourable mention 2013“ beim red dot award, was ich als Gestalterin natürlich sehr gut finde. Und achso: Das Design ist Resultat einer Ausschreibung.

Auf den zweiten Blick erschließt sich dann nach und nach das Konzept hinter der Trinkflasche. Der Sinn ist natürlich, Platikmüll zu sparen. Aber wie macht man das mit einer Flasche, in die nicht so sehr viel hinein passt, wenn man lange unterwegs ist? Nachfüllen ist die Antwort! Dank der dopper App findet man gratis Wassernachfüllstellen in der Nähe. Das ist natürlich noch nicht so gut ausgereift, dass dem Nutzer überall welche angezeigt werden, aber je mehr Nutzer mitmachen, desto besser wird das Netz. Denn jeder kann Nachfüllstellen eintragen. Das können dann Restaurants, Wasserfontänen, Büros und sogar Privatadressen sein. In den Niederlanden, wo der Ursprung des dopper liegt, ist das Netz bisher besser ausgebaut, als bei uns in Deutschland.

Und was macht dopper noch? Das Unternehmen unterstützt Wasserprojekte in Nepal, baut dort Brunnen und sanitäre Anlagen. Auf der Webseite gibt es einen Zähler, der anzeigt, wie viele bisher realisiert wurden. Stand jetzt: 333 Wasserpumpen und 315 WCs. Zudem nimmt dopper an „Cradle to Cradle“ teil. Bei diesem Konzept geht es darum, Ressourcen zu schonen, indem Rohstoffe z. B. reduziert, wiederverwendet und -verwertet werden. Es soll kein Abfall entstehen, da dieser komplett recycelt wird, wodurch ein geschlossener Kreislauf entsteht.

BritaZu Hause filtern wir unser Wasser noch durch einen BRITA-Filter. Der reduziert den Kalkgehalt, andere „geruchs- und geschmacksstörende Stoffe“, wie z. B. Chlor Chlorverbindungen und, falls vorhanden, Blei- und Kupferbestandteile.

Wie ist das bei euch? Wie mögt ihr euer Wasser? Trinkt ihr generell genug? Oder steht ihr mehr auf Kaffee, Tee oder Limos?

 

Urlaub auf Rügen

Diese Postkarte ist das Einzige, was ich euch von meinem Urlaub zeigen kann (der übrigens schon ein paar Wochen her ist). Wir haben größtenteils in unserer Ferienwohnung selbst gekocht. Das war das Beste, was wir machen konnten. Unterwegs haben wir nur Salat oder Pommes gegessen. Es gab allerdings eine Eisdiele, das Janny’s, in der es drei Sorten veganes Sorbet gab.

Ansonsten haben wir zwar ein Restaurant gefunden, vor dem ein Schild mit der Aufschrift „Reis-Eis“ stand, aber sie hatten leider keins da. Es hörte sich auch nicht so an, als hätten sie es jemals gehabt.

Also wenn ihr mal nach Rügen in den Urlaub fahrt, nehmt euch am Besten auch eine Ferienwohnung mit der Möglichkeit zum selber kochen. Vereinzelte Supermärkte dort haben Soja-Milch, aber nicht unbedingt das vegane Standard-Sortiment, das man mittlerweile sogar von Discountern kennt.

Könnt ihr Urlaubsorte empfehlen? Und kennt ihr auf Rügen vielleicht Restaurants mit veganem Angebot?

Shoppen in Köln

Vor ein paar Wochen war ich auf einer Messe in Köln. Da ich Kölns vegane Seite noch nicht kennengelernt habe, bin ich nach der Messe noch auf Shopping-Tour gegangen. Eigentlich wollte ich im Laden Vegane Zeiten ein paar Ethletics kaufen, aber die waren leider nicht in meiner Größe/Farbe/Form vorhanden. Dafür war ich dann noch gegenüber im Goldene Zeiten und habe ein paar Lebensmittel und Tierfutter gekauft. Auf dem Rückweg zum Bahnhof bin ich dann noch an einer Basic-Filiale vorbei gekommen. Da es Jahre her ist, dass ich zuletzt bei Basic eingekauft habe, bin ich auch dort noch mal rein. Hier meine Beute:

Goldene Zeiten

  • Zwei Dosen Hunde-Nassfutter Linseneintopf von Terra-Pura
  • Eine Probepackung Hundefutter von … ich glaube Amidog
  • Veganes Pesto von LaSelva
  • Risotto von Rapunzel
  • Willmersburger Pizzaschmelz
  • Veggie-Leberwurst von Vantastic Foods
  • Eiswaffeln

Basic

  • Fair gehandelter Bio-Jasmin-Tee
  • diverse lifefood Rohkost-Snacks
  • Guarana (habe ich ewig gesucht, gibt es leider nicht pur in unserem Bio-Supermarkt)
  • Mayonnaise
  • Zwei Schälchen veganes Bio-Hundefutter
  • Rohkost-Pralinen (schmecken fast so gut, wie die selbst gemachten Energiekugeln)
  • Provamel Schnitzel mit Champion-Füllung (nicht lecker!)

Aus dem Risotto ist übrigens in Verbindung mit Nuggets von einem mir nicht mehr bekannten Hersteller das hier geworden (hat sehr gut geschmeckt):

Und als Nachtisch gab es dann selbstgemachtes Beeren-Eis in der Waffel:

Eindrücke von der Bio Messe Berlin

Es ist jetzt schon wieder eine Woche her, dass ich auf der Bio Messe in der Arena Berlin war. Ich habe jede Menge Eindrücke mitgenommen – von äußerst netten Gesprächen mit freundlichen Menschen, von bekannten und neuen Produkten und von spannenden Geschäftsideen.

Ich habe Fabio von mammas & pappas kennengelernt – jemand, dessen Kinder der Auslöser dafür waren, dass er jetzt veganes Bio-Eis herstellt. Am Stand von Wheaty konnte ich veganen Döner vom richtigen Dönerspieß probieren, was sehr lecker war – nicht so überwürzt, wie „richtiges“ Dönerfleisch sonst riecht, sondern eher mild. Mir hat eine Dame die Unterschiede zwischen den verschiedenen Stevia-Produkten erklärt und von Rui am Stand von Lovechock habe ich erfahren, wie Rohkost-Schokolade hergestellt wird und woher man dort die Rohstoffe bezieht.

Bei Pukka durfte ich Tees probieren (bisher kannte ich nur „Love“). Das Konzept von dopper, einer Wasserflasche hat mich so überzeugt, dass ich eine Flasche jetzt für Vorlesungen und für’s Büro nutze. Die Suppen von Wünsch dir Mahl waren herrlich, ich hoffe, ich man kann sie bald auch in NRW kaufen. Es gab jede Menge Taschen- und Beutelhersteller, Weine, Müslis, Teigprodukte, Düfte, Süßigkeiten und viele mehr… Käse- und Fleischhersteller waren auch da, davon kann ich euch jedoch nichts weiter erzählen. Von einigen Produkten, die mir besonders gut gefallen haben, werde ich jedoch in nächster Zeit noch etwas ausführlicher schreiben.

Und hier noch ein Bild von der wandelnden Bio-Möhre, die mir zwischen den Ständen begegnet ist: