Vegane Erdbeer-„Sahne“-Torte

torte_blogWer mir auf Facebook folgt, hat das Bild schon gesehen. Für alle anderen schreibe ich hier noch mal über meine allererste selbst gemachte Torte. Eigentlich wollte Martin für seinen Geburtstag nur einen Tortenboden mit Erdbeeren und Tortenguss machen, aber dann wurde die Zeit knapp, er musste weg und ich sollte übernehmen. Also hat er mich mit dem selbst gebackenen Biskuitboden allein gelassen (wer das Rezept will, soll sich melden, denn dazu müsste ich Martin noch mal fragen).

Tortenboden mit Erdbeeren fand ich irgendwie zu langweilig, also habe ich geschaut, was alles vorrätig ist und die von mir nun geliebte Hulala-Schlagcreme gefunden. Außerdem waren noch „Zuckerstreusel bunt gemischt“ von Biovegan da. Etwas anderes brauchte ich auch gar nicht. Achso, die Garnierspritze habe ich auch aus dem untersten Fach im Schrank hervorgekramt. Ich habe sie tatsächlich schon zum zweiten Mal benutzt – in mehreren Jahren.

Der Biskuitboden wurde in zwei Scheiben geschnitten. Von den Erdbeeren habe ich die schönsten ausgesucht und den Rest püriert. Die Hulala-Schlagcreme (das ganze Paket) steif geschlagen und dann die pürierten Erdbeeren untergemixt. Auf die untere Biskuitscheibe kam eine Schicht Erdbeer-Creme und darüber ein paar klein geschnittene Erdbeeren. Darüber dann die zweite Scheibe Biskuitboden und das Ganze habe ich dann mit der Erdbeercreme mit Hilfe eines Teigschabers rundherum eingeschmiert und halbwegs glattgestrichen (hier erkennt man eindeutig den Laien in mir). Oben drauf habe ich dann mit der Garnierspritze und Erdbeeren verziert und die Zuckerstreusel drüber gestreut. Schon fertig!

Die Torte ging auf den Geburtstag als erstes weg. Wirklich jeder fand sie richtig, richtig lecker! Die übrig gebliebene Erdbeercreme (ich habe nicht alles für die Torte verbraucht) habe ich in einer Schüssel mit Erdbeerstücken und Erdbeersoße (aus den pürierten Erdbeeren) neben die Kuchen gestellt. Es gab noch einen Schoko-Kirsch-Kuchen und einen „Käsekuchen“. Die Gäste waren allesamt erstaunt, dass es so etwas tatsächlich bei den Veganern gibt. 😉

Da ich bald Abschied hier im Büro feiern werde, weil ich gekündigt habe und nur noch auf Rechnung hier arbeiten werde, wird es demnächst noch mal so eine oder eine ähnliche Torte geben. Ich bin im wahrsten Sinne auf den Geschmack gekommen.

 

Wein mal wieder

wein2

Ich habe ja schon mal über vegane Weine und den Weinhandel Delinat geschrieben und einen Wein vorgestellt. Nun möchte ich euch einen zweiten Wein von Delinat vorstellen, den ich probiert habe und der natürlich auch vegan ist. Ich liebe trockene Weine, vor allem Cabernet Sauvignon und Merlot, beides am liebsten aus Chile. Der Canta Rasim besteht zu 65 % aus der Rebsorte Merlot, zu 10 % aus Cabernet Sauvignon und zu 25 % aus Syrah (die ich bisher nur als Shiraz kannte). Also eine tolle Mischung, die mir einfach schmecken muss. Der Wein stammt aus Südfrankreich. Er ist mir nicht trocken genug, um ihn einfach so genießen zu können, aber zum Essen ist er genial, weil er extrem fruchtig ist ohne süß zu wirken. Ich werde ihn definitiv noch mal bestellen.

Mittlerweile kam übrigens eine Antwort von Delinat bzgl. der Etiketten. Die sind tatsächlich auch vegan, weder Druckerfarben noch Kleber enthalten also tierische Bestandteile.

Habt ihr Lieblingsweine?

Der Cola Check

club mate cola

Ich muss gestehen, dass ich ein kleiner Cola-Freak bin. Ich trinke das braune Zeug zwar nicht täglich, aber immer wieder gerne. Gewisse bekannte Marken versuche ich weitestgehend zu vermeiden, also teste ich alles, was ich in veganen Läden bzw. Bio-Märkten finden kann. Die schlechteste bisher: die neue Cola von Bionade. Sie schmeckt nicht nach Cola, eher nach Malzbier mit Kräutertee, ziemlich herb und sauer. Gar nicht lecker! Im Gegensatz dazu mag ich die Cola von Club-Mate und das obwohl sie auch nicht so ganz nach Cola schmeckt. Hier hat der Hersteller es wirklich geschafft, den kräuterigen Teegeschmack so zu dosieren, dass es wirklich lecker und erfrischend schmeckt.

Sonst trinke ich auch gerne fritz-kola oder now Black Cola, wobei letztere schon sehr, sehr süß ist. Eine interessante Entdeckung war die fritz-kola, die mit Stevia gesüßt wird. Irgendwie leider gar nicht mein Fall, obwohl ich Stevia als Lebensmittel gerne pushe. Ernüchternd ist vor allen Dingen die Zutatenliste, in der Zucker natürlich an zweiter Stelle steht. Also wer meint, mit Stevia-Limonaden Zucker zu vermeiden, der täuscht sich gewaltig. Hersteller nehmen es nur als zusätzliches Süßungsmittel, um den Stevia-Hype als  Verkaufsargument auszunutzen.

Nachtrag: Statt 8,7 g Zucker sind in fritz-kola Stevia „nur“ 5 g… Für mich sieht das nach Marketing-Gag aus… Aber ich habe ja eh immer die Marketing-Brille auf.

fritz-cola stevia

Hefeschmelz

pizzaNoch so eine Sache, die man als Veganer früher oder später entdeckt: Hefeschmelz. Meist überbacken wir ja mit Wilmersburger Pizzaschmelz, aber wenn der nicht im Haus ist (bei uns auf dem Dorf kann man ja auch nicht mal eben einkaufen), machen wir uns Hefeschmelz selbst. Das geht ganz einfach:

Mit Margarine und Mehl eine Mehlschwitze machen (ca. 4-5 EL Margarine und 6 TL Mehl). Dann kommt das Wasser dazu (250 – 300 ml) und schließlich die Hefeflocken (6-8 EL, je nachdem, wie nussig der Geschmack sein soll). Und immer schön umrühren, damit die Masse nicht verklumpt oder anbrennt. Schließlich wird dann noch nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Senf gewürzt. Das Ganze kommt dann auf die Pizza oder den Auflauf und ab in den Ofen.

Womit überbackt ihr am liebsten?