Ein Herz für Tiere

Gewinn

Ich habe tatsächlich mal etwas gewonnen. Wenn ich mich recht erinnere, sogar das erste Mal in meinem Leben. Von komischen Tombola-Losen mal abgesehen. Ich habe bei der Aktion „4 Wochen VEGAN essen“ von Ein Herz für Tiere und dem Deutschen Tierschutzbund mitgemacht. Folgende Bücher konnte man gewinnen: „Vegan zu Hause und unterwegs“, „Anständig essen“ von Karen Duve (habe ich schon) und „Kochen ohne Tiere“.

So einfach war es: Man sollte ein Foto von sich hochladen und einen kleinen Text darüber schreiben, warum man an der Aktion teilnimmt bzw. welche Erfahrungen man mit der veganen Ernährung gemacht hat.

Mein Gewinner-Text (Ich bin selbst überrascht, dass der genommen wurde. Vermutlich hat das Los entschieden!?):

„Für mich ist es selbstverständlich, dass die vegane Lebensweise die einzig logische Konsequenz für uns Menschen ist. Ich mache gerne mit bei dieser Challenge und werde auch danach weiterhin vegan leben… so wie jetzt auch schon. Ich hoffe, dass viele Menschen durch Ihre Aktion dazu gebracht werden, vegan zu leben. Und ich hoffe, dass der Deutsche Tierschutzbund wieder von dem Tierschutz-Fleischsiegel absieht, da dies einzig dazu da ist, der Fleischindustrie einen Heiligenschein aufzusetzen und dem Fleischkonsumenten ein gutes Gewissen einzureden.“

Aus dem Buch haben wir noch nichts gekocht. Es ist sehr Kohlenhydrat- und Fast-Food-lastig. Bei dem Wetter stehe ich mehr auf Salate, leichte Gemüse-Gerichte und Müslis. Aber die Speisen im Buch sehen sehr lecker aus!

Öle

Leinoel

Leinöl oder Flachsöl, gewonnen aus Leinsamen, ist ein ganz besonderes Öl und leider bei uns für lange Zeit in Vergessenheit geraten. Dafür werden andere Öle häufiger genutzt, vor allem das Olivenöl. Seit ein paar Jahren wird Leinöl wieder häufiger in der Küche verwendet – nicht zuletzt, weil es das Lebensmittel mit den meisten Omega-3-Fettsäuren ist. Davon hat es mehr als jedes andere Öl und sogar mehr als Fisch, auch Omega-6-Fettsäuren sind zu einem großen Teil enthalten. Zudem enthält es Lecithin, Vitamin E, und Lignane – das sind hormonähnliche Stoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen sollen.

Leinöl soll das Immunsystem stärken, sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und sogar das Wachstum von Tumoren hemmen. Es soll auch positiv bei Depressionen, Hyperaktivität und während der Wechseljahre wirken. Leinsamen und Leinöl wurden sogar schon im antiken Griechenland gegen viele Beschwerden verabreicht. Besonders mit eiweißhaltigen Lebensmitteln entfaltet es übrigens seine gesunde Wirkung.

Das Öl darf nicht erhitzt werden, wird also für Salate genutzt bzw. nach dem Kochen in’s Essen gegeben. Ich mag es sehr gerne, weil es leicht nussig im Geschmack ist. Und ich liebe geschrotete Leinsamen, die ich in mein Müsli, Soja-Joghurt oder Smoothies gebe. Außerdem bekommen meine Hunde täglich jeweils einen Esslöffel Leinöl in ihr Futter.

Wenn eine Flasche Leinöl einmal angebrochen ist, sollte sie schnell verbraucht werden. Das Öl wird durch Luft und Licht nicht nur bitter im Geschmack, es verliert auch an Qualität. Sauerstoff greift die ungesättigten Fettsäuren an. Licht und warme Temperaturen beschleunigen diesen Prozess. Daher sollten die Flaschen immer wieder gut verschlossen werden und bestenfalls im Kühlschrank gelagert werden. Im Tiefkühlschrank ist es sogar über Wochen haltbar, ohne dass sich der Geschmack verändert.

Leinöl wird übrigens auch in der Kosmetik, als Färbe- und Konservierungsmittel und als natürlicher Holz- und Terrakottaschutz genutzt. Martin’s Holzschwert ist auch damit konserviert.

Ihr könnt Leinöl und andere Öle in Bioqualiät übrigens im Online-Shop von MeineOele kaufen. Wenn ihr bei der Bestellung den Gutschein „MEINEÖLE13“ angebt, bekommt ihr außerdem 15 % Rabatt.