Soyana

Soyana

Soyana habe ich eigentlich auch schon auf der Rohvolution kennengelernt und mich total verliebt. Das ist tatsächlich eine Frischkäse-Alternative, die richtig, richtig gut schmeckt und dabei nicht nur vegan, sondern auch roh ist. Der Soyananda-Aufstrich in der grünen Verpackung schmeckt sehr lecker nach Kräutern und kann sogar als Ersatz zu Kräuterbutter verwendet werden (finde ich). Mittlerweile schmiere ich ihn auf jedes Brötchen, auch wenn noch ein anderer Belag drüber kommt. Der Aufstrich in der weißen Verpackung schmeckt wie „normaler“ Frischkäse. Ich finde es super lecker, darauf dann noch Marmelade zu schmieren. Sooo geil! Der Aufstrich in der roten Verpackung ist ziemlich pikant, mit getrockneten Tomaten und auch sehr lecker.

Ich habe hier ziemlich lange nach einer Bezugsquelle gesucht, da ich für den Eigengebrauch nicht unbedingt in der Schweiz bestellen wollte. Nach langem Hin und Her hat der Bioladen in Hagen dann endlich eine Möglichkeit gefunden, Soyana-Produkte zu listen. Das ist zwar auch gut 45 Minuten von uns entfernt, aber der Lieferservice ist wöchentlich in der Nähe meines Arbeitgebers und so kann ich mir immer etwas mitbringen lassen. Soyananda gibt es jetzt immer bei uns!

Man kann die Aufstriche übrigens auch zum Kochen verwenden. Hier eine Idee:

Gefüllte Champignons (Kräuter-Soyananda, etwas Soja-Cuisine zum Strecken, ein paar weitere Kräuter und etwas Öl oben drüber)

Pilze

Ein weiteres Produkt durfte ich dann direkt auch mal testen: Geschnetzeltes aus Dinkel in Marinade. Wir suchen mittlerweile schon nicht mehr nach Alternativen zu Fleisch, sondern nach Alternativen zu Soja und da kommt Dinki uns sehr gelegen. Hier ein Rezeptvorschlag:

Dinkel-Geschnetzeltes (Zwiebeln anbraten, Geschnetzeltes dazu, Paprika dazu, mit Soja-Cuisine aufkochen, nach Belieben würzen, Mehl oder Soßenbinder hinzugeben. Mit Reis servieren. Ich glaube, ich habe noch Hefeflocken drüber gestreut.)

Dinky

 

 

LUSH mal wieder

LUSH

 

Ich habe ein Geburtstags-Geschenk für ein Kleinkind gesucht und bin schließlich bei LUSH gelandet. Dort war ich eigentlich schon ziemlich lange nicht mehr, da ich mittlerweile ziemlich stark darauf achte, dass die Kosmetik nicht nur vegan ist, sondern auch Natur. Bei Letzterem mache ich jedoch hin und wieder Ausnahmen.

Jedenfalls war meine Ausbeute dieses Mal auch nicht so groß:

Badeknete: Es war zwar ein Geschenk für einen Jungen, aber ich habe mich für die orangene Badeknete entschieden (ist das jetzt gerade sexistisch?), weil der Geruch der blauen und grünen Knete echt gar nicht geht. Ich habe die Eltern noch nicht gefragt, ob es wirklich ein gutes Geschenk war, das Spaß gemacht hat. Sollte ich mal machen.

Parfüm: Es gibt jetzt auch etwas günstigere Gorilla Perfumes, da das Sortiment erweitert wurde. Ich bin schon ewig auf der Suche nach gut riechendem, veganen Parfüm und habe schon lange keins mehr gekauft. Die neuen Gorilla Perfumes riechen leider durchweg schrecklich, bis auf das eine, das ich dann auch mitgenommen habe. Es riecht wie ein Lutscher, sehr lecker. 🙂 Leider hält der Duft nicht sehr lange an, aber damit kann ich leben.

Lippenpflege: Habe ich geschenkt bekommen. Die einzige Lippenpflege bei LUSH, die vegan ist (ohne Bienenwachs). Empfehlenswert.

Ein Pralinen-Traum

booja

 

Kennengelernt auf der Rohvolution – Liebe auf den ersten Blick! Ernsthaft, es ist der Wahnsinn, was mit diesen Trüffeldingern im Mund passiert. Im ersten Augenblick schmeckt es nach bitterer Schokolade und dann plötzlich schmilzt das Zeug und ist dabei angenehm kühl. Es ist, als würde man Eis essen. Der Preis ist übrigens ebenso gigantisch wie der Geschmack, daher kann ich leider nicht so viel davon essen, wie ich gerne würde.

Ich wollte euch einfach mal teilhaben lassen…

Vegane Weine und Biere

sekt

 

Letzten Monat war ich auf einer Geburtstagsfeier und habe dort Bier getrunken. Natürlich wurde ich sofort gefragt, ob Bier trinken denn überhaupt vegan sei. Ich war ziemlich verdutzt, aber hey, der Begriff vegan ist halt einfach noch immer nicht geläufig, da muss man nachsichtig sein. 😉 Jedenfalls antwortete ich, dass die meisten Biere vegan seien, im Gegensatz zu Weinen. Mein Gegenüber schüttelte nur grinsend den Kopf (im Sinne von: jaja, angeblich biste vegan und dann trinkste hier Bier…) Ich hatte keine Lust, da näher drauf einzugehen und habe genüsslich weiter getrunken. Also, wie ist das mit den Bieren? Das Deutsche Reinheitsgebot schreibt bestimmte Bestandteile vor: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Das alles ist vegan, also dürften deutsche Biere vegan sein. Bei importierten Bieren muss man einfach mal nachfragen/recherchieren, bei einigen davon kommen durchaus tierische Klärmittel zum Einsatz. Achso, eine letzte Sache gibt es natürlich noch bei Flaschenbieren: der Etikettenkleber kann Kasein beinhalten und das wiederum ist dann nicht mehr vegan.

Und wie ist das mit Weinen? Beim Wein gibt es kein Deutsches Reinheitsgebot, also können Weine (genau so wie Säfte übrigens) sehr wohl mit tierischen Produkten geklärt/geschönt werden. Demnach sollte man beim Hersteller nachfragen – oder einfach mal im Internet nach Händlern suchen, die vegane Weine anbieten. Ein Händler mit großer Auswahl an veganen Weinen ist Delinat. Ich habe zwei Rotweine und einen Schaumwein zum Testen zugeschickt bekommen und werde euch in diesem Artikel und zwei folgenden berichten, wie sie waren. Aber zunächst möchte ich euch zeigen, wie ausführlich das Unternehmen mit dem Thema vegane Weine umgeht. Es gibt sogar eine Seite, die erklärt, was vegane Weine sind. Es wird u. a. dargestellt, dass alle Delinat-Weine bzgl. des Einsatzes von tierischen Produkten genau deklariert sein müssen. Laut Delinat sind über 150 Weine des aktuell gelisteten Sortiments vegan, was mehr als die Hälfte ausmachen soll.

Auf eine Nachfrage von mir wurde kürzlich extra eine weitere Seite erstellt, die sich mit der Begriffserklärung „Vegetarische oder vegane Weine“ beschäftigt. Interessant ist, dass Bakterien und Hefen als Mikroorganismen erwähnt werde, die sich erst millionenfach vermehren und schließlich absterben. Solch eine Argumentation habe ich bisher noch von keinem Veganer gehört, aber ich gehe davon aus, dass Delinat einfach jedes Detail erklären will. Was sie dabei jedoch vergessen haben, sind die Etiketten. Ich habe mal nachgefragt, ob der Kleber Kasein enthält und werde euch die Antwort nicht vorenthalten.

Nun zum Schaumwein, den ihr oben auf dem Bild seht. Ich habe ihn zu meinem Geburtstag getrunken (Das ist schon wieder zwei Monate her, ich bin hier ziemlich im Rückstand. Aber hey, ihr könnt gerne Fan auf Facebook werden, dort poste ich regelmäßiger.) Eigentlich bin ich kein Fan von Sekt, weil er mir meist zu süß ist, aber dieser hier war wirklich lecker und ziemlich trocken. Ich habe die Flasche sogar fast allein getrunken, sonst trinken wir eine Flasche nicht mal zu zweit. Also Test-Wein Nr. 1 bekommt schon mal ein „Empfehlenswert“ von mir.

Achso, die Weine von Delinat unterliegen übrigens auch Bio-Richtlinien, die strenger geregelt sind, als die Bio-Richtlinien der EU. Auch Biodiversität ist ein großes Thema.

Und nun noch was Nachhaltiges zum Schluss. Das hier ist auf die Delinat-Kartons gedruckt:

weinkarton