Isst du denn nur noch Salat?

kochbuecher

 

Auf Parties oder besonderen Anlässen, eigentlich in allen Situationen, in denen es um’s Essen geht, wird man als Veganer gefragt, ob das nicht besonders schwierig ist, sich so zu ernähren. Klar, wenn man irgendwo ist, wo es wirklich keine Speisen gibt, die vegan sind, dann kann man halt nichts essen. Aber hey, wer meine Figur kennt, weiß, dass ich nicht gerade hungern muss. Daher ist es nicht schlimm, wenn ich mal nicht zugreifen kann. Aber sonst ist es mehr als einfach. Es gibt genug Kochbücher, es gibt genug Lebensmittel, es gibt mehr als genug… Hier nur eine kleine Auswahl von dem, was so bei uns auf dem Tisch landet:

(von oben links nach unten rechts)

  1. Brokkoli mit „Sahnesauce“, Hefeflocken und gerösteten Mandelstiften. Dazu Kartoffelpüree und Bratlinge
  2. Perlgraupenrisotto mit panierten Soja-Medaillons
  3. Gegrillte Karotten mit Zitronen-Pfeffer-Butter auf Goldhirse
  4. Couscous mit Blumenkohl in „Käse-Sahne-Sauce“, Tomaten und Gemüsebratlingen

4essen

 

Gnocchis mit Gyros (von Wheaty) und Paprika, dazu selbstgemachtes Tzatziki und Tomate

Für das Tzatziki nimmt man übrigens einfach Soja-Joghurt, Zwiebeln, Knoblauch und Gurke je nach Geschmack. Das Ganze wird dann mit Salz und Pfeffer gewürzt. Ich würze zusätzlich mit „Heureka!“ – das ist eine griechische Gewürzmischung von Herbaria und gibt dem ganzen diese typische griechische Note. Passt perfekt zu Gyros!

 

gyros

Statt normalen Nudeln mache ich gerne Nudeln aus Karotten und Zucchini. Dazu nehme ich einen Spiralschneider. Man kann diese Gemüsenudeln entweder ganz roh essen oder kurz dünsten. Auf dem Bild unten seht ihr Nudeln mit Blattspinat in Rahmsauce und gemörserten Walnüssen.

gemuesenudeln

 

Kürbis-Möhrensuppe: Ganz einfach: Zwiebeln in Öl glasig dünsten, Möhren und Kürbis (Hokkaido) hinzugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen und darin köcheln lassen. Das Ganze dann pürieren und mit etwas Sojasahne und Gewürzen verfeinern.

Kuerbissuppe

French-Toast: Statt Ei nimmt man Banane und zwischen die beiden Lagen kommt Marmelade. Soooo lecker, aber leider auch extrem kalorienreich.

frenchtoast

Natürlich(e) tierleidfreie Kosmetik – Teil 2

p2

Ich war vor nicht allzu langer Zeit bei dm. Eigentlich sollte es nur eine neue Bürste sein. Dann aber bin ich auf die dm-Eigenmarke p2 gestoßen und habe direkt im Internet geschaut, was es damit auf sich hat. Immerhin kenne ich dm als ein verantwortungsbewusstes Unternehmen und konnte mir denken, dass die p2-Produkte mit Sicherheit zu einem großen Teil vegan und vor allem tierversuchsfrei sind. Und tatsächlich. Auf der Homepage findet man in jeder Produktbeschreibung die Information, ob das jeweilige Produkt vegan ist. Außerdem gibt es das leicht zu findende Statement, dass für die Produkte keine Tierversuche durchgeführt werden. Das Unternehmen testet
„direkt im Labor mittels Epicutantest (=allergologische Austestung mit Hauttests)“. Bio sind die Proudkte jedoch nicht, allerdings findet man übersichtliche Hinweise darüber, ob die Produkte PEG, Parfüme oder Parabene enthalten und ob sie hautverträglich sind. Im Vegan Beauty Blog „Blanc et Noir“ findet ihr eine Liste der veganen p2-Produkte. Leider sind nicht alle Produkte aus dem aktuellen Sortiment aufgelistet, aber eine Hilfestellung ist die Liste allemal.

Auf dem Bild oben seht ihr

  • Nagellacke „Color VICTIM nail polish“ – Diese Produktpalette ist komplett vegan
  • Mineralpuder „Feel Good“
  • Puderquaste mit Schimmerpuder
  • Lidschatten „eye dream“
  • Teint-Produkt „perfect face! pore minimizer“
  • Teint-Produkt „perfect face! Oil control base“

Haarfarbe

Außerdem mussten meine Haare mal wieder nachgefärbt werden. Normalerweise nehme ich die Pflanzenhaarfarben-Pulver von Logona, aber es gab nicht die passende Farbe. Also habe ich dieses Mal die Color Creme „indian summer“ gekauft und bin sehr zufrieden. Die Haare haben nur einen leichten Rotstich und glänzen richtig schön. Zwar kosten die Cremes mehr als das Doppelte, dafür brauche ich davon nur eine Packung – vom Pulver brauche ich mindestens zwei. Ich glaube, ich bleibe erst mal bei dieser Farbe.

drhauschkaAußerdem habe ich eine neue vegane Gesichtscreme gefunden. Das heißt, eigentlich hat Martin sie für mich entdeckt – im Bio-Supermarkt. Ich selbst schaue selten nach Dr. Hauschka, weil ich mittlerweile weiß, dass oft tierische Inhaltsstoffe wie z. B. Bienenwachs, Lactose, Honig, Seidenpulver, Suesswasserperle, Wollwachs und Carmin (das sind noch nicht alle) enthalten sind, aber jetzt werde ich vielleicht doch wieder häufiger danach schauen. Mausflaus hat für ihren Blog übrigens mal eine PA bei Dr. Hauschka gemacht und das kam dabei raus: Dr. Hauschka

 

Woher bekommst du denn dein Eisen?

Die Frage nach dem Eisen ist nur eine von vielen, mit denen man als vegetarisch oder vegan lebender Mensch häufig konfrontiert wird. Also woher nehme ich mein Eisen? Natürlich aus der pflanzlichen Nahrung. Das können viele Lebensmittel sein, diverse Gemüsesorten (Kohlsorten, Möhren, Artischocken), Nüsse und Samen (Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Cashews), Getreide (Vollkornprodukte, Keimlinge), Obst (vor allem Beeren, Aprikosen, Äpfel, Kiwi, Wassermelone, Pfirsiche und getrocknetes Obst) und Hülsenfrüchte (Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sojabohnen). Eisen aus tierischer Nahrung ist vom Körper zwar besser zu verwerten als solches aus pflanzlicher, aber gerade die eisenhaltigen Verbindungen aus dem eisenreichen roten Fleisch werden mit gefährlichem Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht. Durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C kann das „gesündere“ Eisen aus pflanzlicher Nahrung vom Körper übrigens besser verwertet werden. Vitamin C findet ihr (bzw. euer Körper) in frisch gepressten Säften und rohem bzw. schonend gegartem Obst und Gemüse (Beeren, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Orangen…). Es gibt auch Stoffe, die die Aufnahme von Eisen verschlechtern. Dazu gehören z. B. Tannine (Kaffee, schwarzer Tee), Oxalsäure (Zwiebeln, Spinat, Rotwein, Knoblauch, Kakao…) und Phosphate (Cola und andere Limos).

Jedem Fleisch essenden Menschen, der die Frage nach der Eisenquelle stellt, darf sie also gerne zurückgestellt werden. Denn Eisenmangel ist unabhängig davon, ob Fleisch verzehrt wird oder nicht, einer der häufigsten Mangelzustände, die global beim Bevölkerungsdurchschnitt beobachtet werden.

Eisen ist für uns ein essentielles Spurenelement, davon abhängig sind u. a. die Sauerstoffaufnahme, -speicherung und der Sauerstofftransport im Blut. Der tägliche Bedarf liegt zwischen 0,5-1,5 mg/Tag (Kleinkindern) und 2-5 mg/Tag (schwangere Frauen) – das entspricht einer Zufuhr von ca. 10-15 mg/Tag, wobei es bei Schwangeren bis zu 30 mg/Tag sein können.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens ein Lebensmittel kennengelernt, dass auch sehr eisenhaltig ist und gut schmeckt: Goji-Beeren. Ich mag sie zwar nicht pur essen, weil sie bitter schmecken, aber im Müsli sind sie eine super Abwechslung zu anderen Trockenfrüchten. Neben Eisen bringen sie auch Vitamin C mit, das, wie wir oben gelernt haben, der Eisenaufnahme dient. Außerdem enthalten sie Vitamin A und B, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink, Mangan und jede Menge Eiweiß. Wobei wir schon zur nächsten Frage kommen könnten: „Woher bekommst du eigentlich dein Eiweiß?“ Aber da kann ich an anderer Stelle drauf eingehen.

Goji-Beeren gibt es mittlerweile in vielen Bioläden und Online-Shops. Ich habe sie bei nu3 kennengelernt, wo man auch jede Menge anderer (Bio-)Produkte kaufen kann. Es gibt auch Tees, Schokoladen, Öle, Müslis, Guarana, Säfte… und Kokosöl, das ich mittlerweile als vegane Alternative zu Zeckenzeug für meine Hunde nehme. Unter „Eigenschaften“ kann man bei nu3 die Produkte übrigens nach vegan filtern, was ich bei vielen anderen Online-Shops (wenn sie nicht gerade rein vegan sind) noch vermisse. Schaut doch mal dort vorbei!

Weitere Infos zu Eisen in der Ernährung findet ihr hier:

Ein neues Jahr – Rückblick und Ausblick

Ich habe jetzt seit über zwei Monaten keinen Artikel veröffentlicht, die Zeit ist extrem schnell vorbei gegangen. Im Oktober habe ich euch davon berichtet, dass ich ein Meerschweinchen aus dem Tierheim übernommen habe und dass meine Geschäftsführung mir darauf hin direkt ein paar Futterspenden für das Tierheim in die Hand gedrückt hat. Daraus ist dann plötzlich viel mehr geworden. Davon abgesehen, dass Martin und ich Mitglied in dem Tierschutzverein des Tierheims (Tierschutzverein Wermelskirchen und Umgebung e. V.) geworden sind, ist auch unsere Geschäftsführung eingetreten. Und zu Weihnachten gab es eine riesige Spendenaktion. Mehr darüber könnt ihr hier erfahren: Spendenaktion 2012 Wermelskirchen & Animal Shelter.

Für diejenigen, die nicht den kompletten Text auf der verlinkten Seite lesen wollen, hier eine kurze Zusammenfassung: Mein Arbeitgeber hat kurzerhand für über 3.000 € Hunde-, Katzen- und Kleintiersachen geshoppt, welche wir dem Tierheim übergeben haben. Zudem wurde ein Scheck an eine weitere Tierschutzorganisation übergeben. Bei beiden Übergaben war ich dabei und es war zugleich sehr erschreckend und schön. Ich konnte ehemalige Legebatterie-Hühner streicheln (dafür durften sie an mir rumpicken), viel über Tierschutzarbeit erfahren und überhaupt eine Menge Tiere und engagierte Menschen kennenlernen. Und dann ist etwas ganz unerwartetes passiert. Im Tierheim bin ich durch die Gehege, um Fotos zu machen. Natürlich auch bei den Hunden, die ich eigentlich schon von vorherigen Besuchen kannte. Ich bin also zu jedem Käfig und habe fotografiert. Im letzten dann habe ich plötzlich ein leises Jaulen aus der hinteren Käfigecke gehört. Dort lag eine kleine Hündin, die dann nach einer Weile auch zu mir an das Gitter gekommen ist. Sie hat an der Tür gekratzt und meine Finger abgeleckt und dabei gewimmert. Ich musste ganz schnell das Haus verlassen. Mein Chef hat die Kleine aber auch gesehen und seiner Frau von ihr erzählt. Die Hündin hat echt Eindruck hinterlassen.

Liza im Tierheim

Am nächsten Tag wurde ich dann von meiner Chefin ausgefragt. Es ging dann alles ziemlich schnell und ein paar Tage später war ich mit meinem Freund wieder im Tierheim, um ihm und meinem Rüden die Kleine vorzustellen. Bei beiden kann man nicht gerade von Liebe auf den ersten Blick reden. Trotzdem bin ich die Woche darauf noch drei Mal mit beiden Hunden spazieren gegangen und jeden Tag wurde es besser. Für mich war klar, dass die kleine Maus bei uns einzieht… wenn alle einverstanden sind. Zum Schluss mussten nur noch die Vermieter zustimmen. Das war dann auch noch ein langes Gespräch mit vielen Eingeständnissen unsererseits, aber sie waren einverstanden und nun haben wir ein neues Familienmitglied.

Liza ist vermutlich 2011 geboren und kommt aus Ungarn. Soweit ich recherchieren konnte, ist sie dort jemandem zugelaufen. Sie war dann erst auf einer Pflegestelle und ist von dort aus in ein Tierheim gekommen, vermutlich war sie auch schon eine Weile in der Tötungsstation. Das Tierheim dort war kurz vor dem Aus und hat deswegen über die Ländergrenzen hinaus um Hilfe gebeten. Die kam dann auch in Form von Spenden (wovon neue Zwinger gebaut wurden) und Übernahme von Tieren (z. B. nach Deutschland). Dadurch konnten Tiere aus der Tötungsstation wieder ins „normale“ Tierheim und somit in die Vermittlung wechseln. Liza war eine davon und kam nach Deutschland. Hier war sie dann auch drei oder vier Monate im Tierheim, bis sie zu uns kam.

Ihr Einzug ist jetzt auch schon wieder über einen Monat her und man kann sagen, wir haben uns sehr gut zusammengerauft. Sie hat Martin schon richtig um den Finger gewickelt und versteht sich recht gut mit dem Kater. Viktor, meinen Rüden, flirtet sie ständig an, aber er traut sich noch nicht so richtig, wobei er langsam auftaut und sie auch schon zum Spielen aufgefordert hat. Mit meiner Katze wird es noch eine Weile dauern, weil sie immer direkt faucht und sich dadurch keine Freunde macht. Aber auch jetzt liegen wir alle (ich, Hunde, Katzen) hier im Wohnzimmer friedlich beieinander – es wird. Neben den schönen Seiten mit der neuen Mitbewohnerin gibt es aber auch einiges an Arbeit. Die Erziehung, die ich mit dem Rüden hinter mich gebracht habe, fängt für mich jetzt wieder von vorne an. Schließlich soll die Kleine bei unseren Spaziergängen ohne Leine laufen dürfen und sie muss lernen, dass man nicht einfach auf die Straße läuft oder fremde Menschen und Hunde in die Füße/Pfoten beißt. Auch im Büro müssen wir uns alle benehmen, damit ich weiterhin unsere Brötchen bzw. Leckerlies verdienen kann. Aber auch dort ist schon jeder verknallt in die Kleine. Die Chefin hat 200 € für die Grundausstattung gespendet und vom Rest gibt es Streicheleinheiten und Leckerlies.

Über Weihnachten waren wir im Erzgebirge. Die Familie meines Freundes besitzt dort ein großes Haus mit einem riesigen Grundstück (Wald und Feld), wo über die Feiertage einige Leute zusammen gekommen sind. Dort hatten wir dann unsere Ohne-Leine-Premiere, was super geklappt hat!

Viktor und Liza im Büro

Nun kennt ihr also den Grund für meine Blog- und Facebook-Abwesenheit. Das soll sich jetzt aber wieder ändern. Es sind einige Artikel in der Pipeline, die auf ihre Veröffentlichung warten. An dieser Stelle auch meine Entschuldigung an diejenigen, die auf bestimmte Artikel und Antworten warten. In den letzten Wochen sind trotz Spamfilter hunderte Spam-Kommentare und zig Mails eingegangen. Einiges muss ich noch abarbeiten. Immerhin gibt es noch den Vollzeitjob, die Selbstständigkeit und das Studium.

Wie sieht denn euer Resümee für das Jahr 2012 aus? Für mich ist es viel zu schnell vorbei gegangen. Ich habe mich in unserer neuen Wohnung und der neuen Umgebung eingelebt, ich bin 30 geworden und habe das Jahr ganze Jahr vegan durchgezogen, sogar meinen Freund davon überzeugt. Ich habe diesen Blog gestartet und viele liebe, aber auch viele weniger liebe Menschen kennengelernt. Ich habe viele interessante Bücher, Artikel und Blogs gelesen und eine Menge neuer Lebensmittel/Rezepte und Produkte entdeckt. Wir haben ein neues Meerschweinchen-Innengehege gebaut und zwei Meerschweinchen sowie einen Hund adoptiert, eine Patenschaft für ein Pferd bei Hof Butenland übernommen und sind Mitglied in einem Tierschutzverein geworden. Ein altes Meerschweinchen musste ich begraben. Meine Katzen sind von Stubentigern zu Freigängern geworden. Die Selbstständigkeit habe ich endlich in Angriff genommen und bin damit ganz gut gestartet. Für mein Studium habe ich alles erledigt, bis auf die Diplom-Arbeit. Ich habe wieder mit Sport angefangen – und auch wieder damit aufgehört. 😉

Für das neue Jahr nehme ich mir vor, genau so weiterzumachen. Sport soll wieder ein Thema werden, denn dank des leckeren, aber auch gehaltvollen Essens komme ich nicht von meinen Kilos runter. Wenn ich etwas für Tiere tun kann, will ich das tun. Die Selbstständigkeit würde ich gerne weiter ausbauen, aber erst einmal die Diplom-Arbeit und somit das Studium fertig bekommen. Vielleicht sind auch ein paar Tage Urlaub drin – Schweden wäre schön. Mit Wohnwagen und Zelt und den Hunden natürlich, schauen wir mal. Ich freue mich auf das, was der Blog noch mit sich bringt und wen ich alles kennenlernen darf. Ich freue mich auf schöne Momente und darauf, dass die Zahl der Vegetarier/Veganer/Tierschützer weiter steigt. Ich hoffe auf sinkende Zahlen im Fleischkonsum und den ein oder anderen Durchbruch im Bereich Tierschutz, z. B. Verbot von Wildtieren in Zirkussen und vielleicht sogar Zoos, Kennzeichnungspflicht von tierischen Bestandteilen in Lebensmitteln, Verbot von Zoophilie, ein/e neue/r Landwirtschafts-Minister/in, der/die sich nicht von der Lobby beeinflussen lässt… Viel mehr fairen Handel, keine weiteren Zugeständnisse gegenüber der Gentechnik-Industrie… usw. usf.

Was wünscht ihr euch für das Jahr 2013?

Zum Ende dieses Artikels möchte ich euch noch zeigen, was es bei uns zu Weihnachten und Silvester gab. Unser zweisames Weihnachtsessen gab es in diesem Jahr schon am Wochenende davor, weil wir ja über die Feiertage weg waren. Es gab Rouladen von Wheaty, die ich mit Gewürzgurken und Senf gefüllt habe und dazu Rotkraut, Klöße und „Bratensoße“. Die Rouladen sind wirklich zu empfehlen.

Silvester gab es viel zu viel und wir werden die nächsten Tage von Resten leben, aber es war lecker und sehr vielfältig.

Und das gab es:

  • gefüllte Tomaten (Reis- bzw. provenzalische Füllung)
  • Kokosmilch-Gazpacho
  • Kartoffelspalten
  • Avocado-Dip
  • Cevapcici von Viana
  • diverses frisches Gemüse (Champignons, Paprika, Aubergine, Zwiebel, Zuccini) und aus der Dose (Mais, Spargel, Erbsen & Möhren, Bohnen, Ananas)
  • Wilmersburger Pizzaschmelz zum Überbacken im Raclette
  • Scheiblettenkäse – Cheddar Style von Tofutti zum Überbacken im Raclette
  • diverse Soßen, u. a. selbst gemachte Sour Cream
  • grüner Salat aus Feldsalat, jungem Spinat und Körnern
  • Pumpernickel
  • kleine Stücke Pizzateig, zum selbst belegen und im Raclette backen
  • Linsen-Oliven-Salat
  • und Maiskolben

Hier noch eine Detailansicht:

Und ganz zum Schluss dann noch ein Hinweis auf eine tolle Schokolade, die wir zu Weihnachten von Martins Mutter aus Berlin bekommen haben. Die Schokolade ist vom Knospenkontor, wo es frische Blüten gibt. Und dort gibt es eben auch Schokolade mit Blüten. Wir haben weiße Schokolade mit Lavendel und „Milch“schokolade mit Rosenblüten bekommen. Die mit den Rosenblüten ist echt genial, die andere ist zwar von der Schokolade her super (mit Lupinen, also ohne den pappigen Geschmack, den weiße Sojaschoki so an sich hat), aber der Lavendel schmeckt schon sehr nach Badewasser, finde ich.

So! Jetzt aber Schluss. Ich wünsche euch ein Frohes Neues Jahr und ganz viel Gesundheit, Erfolg, Glück, Durchhaltevermögen, Mut, Ehrgeiz und Liebe. Auf das Jahr 2013!

Eure Janine