Müll reduzieren und vermeiden

Müllvoll

Bisher habe ich keine Gastbeiträge veröffentlicht, vor allem keine kommerziellen, da mir die Unabhängigkeit meines privaten Blogs sehr wichtig ist. Diese Anfrage hier fand ich allerdings sehr interessant und informativ. Besonders toll fand ich, dass das Unternehmen Pfandringe für Mülltonnen vertreibt. Wer die Aktion „Pfand gehört daneben“ kennt, wird diesen sicherlich schon kennen. Der Text ist 1:1 übernommen, Quellennachweis s. unten. Ihr dürft natürlich sehr gerne kommentieren.

Wege, um weniger Müll zu produzieren

In der heutigen Zeit wird viel zu viel Müll produziert. Mit einem durchschnittlichen Müllaufkommen von beachtlichen 618 kg pro Kopf, belegt Deutschland einen der vordersten Plätze. Das sollte Grund genug sein, seine persönliche Müllproduktion drastisch zu reduzieren.

Wie kann ich beim Einkaufen Müll vermeiden?

  • Mehrfach verwendbare Einkaufstaschen benutzen und auf Einwegbeutel verzichten
  • Möglichst unverpackte Lebensmittel kaufen. Gerade Obst und Gemüse müssen nicht in Folie eingeschweißt sein
  • Frische Lebensmittel bevorzugen. Fertiggerichte sind meist aufwendig eingepackt
  • Pfandflaschen und -gläser sind Tetrapacks vorzuziehen
  • Nachfüllbare Produkte kaufen
  • Lieber eine große, statt viele kleine Packungen wählen
  • Nicht zu viel einkaufen. Auch dadurch wird unnötiges Wegwerfen verhindert
  • Einkauf vorplanen, und nur mit Einkaufszettel einkaufen. So vermeidet man unnötige Produkte

Was kann ich zuhause für Müllreduzierung tun?

  • Viele Verpackungen eignen sich zur Weiterbenutzung. Leere Plastikbehälter (Eis o.ä.) oder Schraubgläser können für die Vorratshaltung verwendet werden
  • Leere Glasflaschen oder Senfgläser zu Vasen und Deko-Artikeln umfunktionieren
  • Reste sinnvoll verwerten. Oft können leckere Eintöpfe aus Speiseresten gezaubert werden
  • Nichts vergeuden oder schlecht werden lassen. Auch hier hilft ein Speiseplan

Trotz aller Bemühungen wird man es kaum schaffen, Müll zu hundert Prozent zu vermeiden. Aber jede Reduzierung der Müllmenge ist ein Beitrag zu einer besseren Umwelt und hat seine Berechtigung.

Für Müll, der nicht zu umgehen ist, bietet der Markt zahlreiche Mülltrennsysteme, die sehr hilfreich sind. So wird die Rückführung in das richtige Recycling-System gewährleistet. Auch das ist ein Beitrag zum Wohle der Umwelt.

Biomüll

Wer kann, sollte in seinem Garten einen Komposthaufen anlegen. Hier kann man alle Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffeesatz und Teeblätter entsorgen. Aber auch die meisten städtischen Müllabfuhren bieten eine Abfuhr des Bio-Mülls an, der in Bio-Anlagen zu Humus oder Bio-Dünger verarbeitet wird.

Papier und Kartonagen

Alte Zeitungen und Magazine sowie saubere Papierverpackungen gehören in den Papiercontainer (oder – wenn angeboten – in die Altpapierabfuhr).

Glas

Glas ist ein wertvoller, wiederverwertbarer Rohstoff und sollte niemals im Restmüll landen. Der Altglas-Container ist die richtige Abgabestelle.

Plastik, Verbundverpackungen, Metall

Diese Kategorie sollte die kleinste darstellen. Je nach Gemeinde wird sie im sogenannten gelben Sack und in der gelben Tonne abgeholt. Auch Kronenkorken gehören hier hinein.

Sondermüll

Dieser sollte soweit wie möglich vermieden werden. Jedoch ist auch hier nur eine teilweise Beschränkung möglich. Sondermüll sind giftige Stoffe, Batterien oder Energiesparlampen. Viele Geschäfte nehmen dort gekaufte Produkte nach Verwendung wieder zurück. Ansonsten gehören solche Dinge in die Sondermüllsammlung.

Müllvermeidung und -reduzierung ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. Schon bewussteres Einkaufen und ein bisschen Planung lässt eine einen Großteil des Mülls gar nicht erst entstehen!

MülleerQuelle Bilder und Text: E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG, Nebelschütz

Stoffwindeln – da gibt’s noch mehr

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Und dann ist aber auch Schluss mit den Stoffis hier. 😉 Informiert euch mal lieber woanders darüber. Kleiner Tipp dafür von mir: Überhosen mit Prefolds oder anderen Einlagen haben sich hier am besten bewährt – für nachts Überhosen mit Höschenwindeln.

Zwei Marken möchte ich euch allerdings noch vorstellen. Zum einen die Windelmanufaktur. Wenn man sich mit Stoffwindeln ausgiebig beschäftigt, erfährt man früher oder später auch von der Windelmanufaktur – ein in Deutschland (Dresden) sitzendes, kleines Unternehmen mit einer eigenen Schneiderei. Die Windeln sind hier nicht nur nachhaltig, sondern auch aus qualitativ hochwertigen Stoffen und in Deutschland genäht. Das macht die Windeln allerdings auch entsprechend teuer. Die Windeln sind ein All-in-three-System, d. h. sie bestehen aus einer Außenwindel, einer Innenwindel und einer Einlage. Wir haben uns eine Stoffwindel der Windelmanufaktur geleistet, um dieses tolle Unternehmen zu unterstützen und weil die Windel so schön ist. Allerdings benutzen wir sie vergleichsweise selten, weil das System nicht so ganz unser Ding ist.

wmwhintenAuf dem unteren Bild seht ihr zwei All-in-Ones von Pupidu. Pupidu gehört zum Unternehmen Kokadi (Tragetuchhersteller), daher findet man auf den Stoffwindeln die gleichen Motive wie auf den Tragetüchern – und die sind wirklich sehr schön, wie ich finde. Aber auch diese Windeln benutzen wir recht selten, weil All-in-ones zwar einfach zu handhaben sind, aber man schmeißt halt bei jedem Wickeln die komplette Windel in die Wäsche. Das führt zu hohen Wäschebergen und ich mags dann doch nachhaltiger und ich bin schließlich nicht Mutti geworden, um Rekorde im Wäsche waschen aufzustellen. 😉 Trotzdem sind auch diese Windeln wirklich hübsch und ich freue mich auf den Sommer, wenn die Maus den ganzen Tag nur in ihren Windeln rumlaufen kann. 
Pupidu_Rahmen

Stoffwindeln, die Dritte

Je nach Quelle verbraucht man für ein Wickelkind 4.500 – 6.000 Wegwerfwindeln. Das allein ist schon eine Zahl, die mich nur noch mit dem Kopf schütteln lässt. Wenn man dann mal hochrechnet, wie viele Windeln tagtäglich auf dem Müll landen, kann einem schon schlecht werden. Aber (was ich vorher wirklich nicht wusste) es gibt auch Einweg-Schwimmwindeln – ohne Mist! Und die Dinger halten nur die „groben“ Sachen, Pipi läuft aus.

Imsevimse

Babyschwimmen ist heutzutage wohl schon obligatorisch. Ich kenne nur wenige Mütter, die mit ihren Mäusen nicht an solchen Kursen teilnehmen. Wir selbst machen mittlerweile sogar zwei Kurse, mein Freund geht samstags und ich mittwochs. Unsere Tochter ist genau so eine Wasserratte, wie ich auch als Kind war. Sie hat richtig viel Spaß beim Schwimmen. Und wenn ich da sehe, dass die Muttis ihren Zwergen Wegwerf-Schwimmwindeln anziehen, werde ich innerlich richtig wütend. Weniger auf die Mamis als viel mehr auf die Windelindustrie, die die Dinger verkauft. Dabei gibt es so schöne Schwimmwindeln (sogar bei DM), die Stuhl genau so zuverlässig halten (hoffe ich, bisher hatten wir noch keinen Unfall) und die gar nicht mal teuer sind. Warum also diese Müllberge produzieren?

Ich selbst habe für meine Tochter eine Schwimmwindel von ImseVimse. Passt perfekt, die Bündchen schließen schön an den Speckbeinchen ab. Aber Pipi hält die auch nicht. 😉

Also Mamis und Papis, das Wetter wird schöner, bald beginnt auch die Urlaubs- und Badesaison. Finger weg von den Wegwerfdingern und her mit den schönen Schwimmwindeln!

Vegane Krabbelschuhe

Krabbelschuhe

Das Kind lernt langsam laufen – abgesehen davon, dass ich dem ersten Lebensjahr ein wenig melancholisch hinterher trauere, schaue ich doch auch mit Freude in die Zukunft. Plötzlich ist das Gemüsebaby ein Gemüsekleinkind und steht langsam auf eigenen Beinen.

Und auch wenn Barfuß laufen das Beste ist, braucht es in manchen Situationen doch auch Schuhe. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal umsehen, was es in vegan und orthopädisch sinnvoll auf dem Markt gibt. Für den Übergang habe ich bei DaWanda vegane Krabbelschuhe gefunden. Diese hier sind nicht nur vegan, sondern auch aus recycelten Jeans (+ Kunstledersohle). Auf Wunsch können sie personalisiert bestickt werden. Eine wunderschöne, nachhaltige, handgemachte Alternative zu den üblichen Krabbelschuhen aus Leder. Schaut doch mal beim DaWanda-Shop CathWho vorbei. Aber Vorsicht, nicht alle Puschen sind vegan.

Habt ihr vegane Schuhe für eure Kleinen?