Panda Coffee – Nachhaltig, fair und bio

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob ich gerne einen Kaffee testen wollen würde. Und da mein Mann und ich leidenschaftliche Kaffeetrinker oder eher -genießer sind, habe ich dieses Angebot natürlich angenommen. Doch bevor ich etwas zum tollen Panda Coffee schreibe, möchte ich euch etwas über unseren Kaffeekonsum erzählen:

Wir haben unsere Kaffeemaschine abgeschafft, was mittlerweile fast 1,5 Jahre her ist. Die Maschine ist sowohl dem Minimalismus als auch unserer Abneigung gegen Filterkaffee zum Opfer gefallen. Ich mag Filterkaffee aus der Maschine einfach nicht und mein Mann verträgt ihn nicht. Wenn wir Besuch haben, nutzen wir deshalb einen Keramikaufsatz für die Kanne. Leider ist unser Wasserkocher kaputt und ich habe es seit Monaten nicht geschafft, das Teil zum Repair-Café zu bringen, also kochen wir das Wasser auf dem Herd (Induktion) auf und lassen es mit der Kelle langsam durch den Filter laufen. Wenn wir nur für uns kochen, nutzen wir eine Bialetti, die den besten Kaffee macht, den ich bisher zu Hause gezaubert habe. Wir kaufen übrigens nur ganze Bohnen, die wir dann immer frisch im Personal Blender mahlen.

Und natürlich ist es uns wichtig, fairen Kaffee aus Bio-Anbau zu kaufen. Wenn der dann noch nachhaltig verpackt ist (oder bestenfalls gar nicht), ist es noch besser.

Nun zu dem Kaffee den ich testen durfte: Hinter Panda Coffee steckt eine GmbH mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen schreibt auf der Webseite, dass es ein „Social Business {ist}, das nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, sondern sich zum Ziel gesetzt hat, ein sich selbst tragendes Non Profit-Unternehmen zu werden.“ Die Produkte (Kaffee „Pacha Mama“ und Kaffeekirschentee „Cascara“) sind Bio zertifiziert und werden in Peru angebaut. Geröstet werden die Bohnen in Dresden und schließlich in eine recyclebare Verpackung abgefüllt. Mit 29,90 €/kg ist der Kaffee selbst für fairen Bio-Kaffee teuer, dafür gehen 3 €/kg an humanitäre und artenschutzerhaltende Organisationen. Der Kaffee schmeckt mild und ist sehr angenehm im Aroma. Ich fand ihn sehr lecker. Wir würden ihn zwar nicht regelmäßig kaufen, weil er uns dann doch zu teuer ist, aber ich kann ihn mir sehr gut als Geschenk für Freunde und Familie vorstellen oder zwischendurch als kleine Belohnung für uns selbst.

Schaut doch mal im Shop vorbei und testet selbst. Wie mögt ihr euren Kaffee eigentlich am liebsten?

Vonig und Vet – Veganer Honig und Met von Vegablum

Vor Kurzem wurde mir von Vegablum eine kleine Auswahl Vonig und eine Flasche Vet zugeschickt. Vegablum stellt seit Oktober 2015 vegane Alternativen zu Honig und Met her, wobei das Sortiment regelmäßig erweitert bzw. auch je nach Saison angepasst wird. Ich freue mich immer wieder über Unternehmen, die von engagierten Veganern gegründet werden und deren Produkte man mit voller Überzeugung kaufen möchte. Vegablum gehört auf jeden Fall dazu.

Von allen Sorten, die ich probieren durfte, schmeckt mir der Apfel-Vonig „Chili“ am besten. Er ist leicht scharf, was den Geschmack nicht überlagert. Super lecker! Mein Mann hingegen findet den Apfel-Vonig „Lebkuchen“ besonders gut. Sonst kamen der Ringelblumen-Vonig und der Löwenzahn-Vonig (wenn ich mich recht erinnere) vom Geschmack her am nächsten an richtigen Bienenhonig ran.

Einmal im Monat veranstalten wir von der VEBU Regionalgruppe Hagen im Allerwelthaus Hagen einen veganen Mitbringbrunch. Im Mai habe ich die Honig-Alternativen von Vegablum auf das Brunch-Büffett gestellt und es war total interessant, was damit kreiert wurde. Zum Beispiel gab es trotz des sonnigen Wetters sehr leckere warme „Milch“ mit den diversen Vonig-Sorten und ein paar Leute haben den Lebkuchen-Vonig auf Kuchen geträufelt. Alle waren begeistert.

Nur den Vet konnte ich noch nicht verköstigen lassen. Da ich schwanger bin, darf ich ihn selbst leider nicht probieren. Beim Brunch war es wohl zu früh am Tag, um Alkoholisches zu trinken und sonst gab es noch keine Gelegenheit, jemandem die Met-Alternative anzubieten. Ich war jahrelang richtiger Met-Fan in der Vorweihnachtszeit und bin total gespannt, wie die vegane Version schmeckt. Ich selbst habe auch schon mal zusammen mit einem Freund versucht, veganen Met herzustellen. Leider war unsere Version nicht sehr geschmackvoll.

Also schaut unbedingt mal im Shop von Vegablum vorbei und folgt ihnen bei Facebook. Im Moment passiert dort richtig viel!

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Küche ausmisten – plastikfreier leben

Wie an anderer Stelle versprochen, stelle ich euch hier zwei Alternativen zu aussortierten Gegenständen aus Kunststoff vor.

Zum einen müssen unsere beiden Keep Cups leider gehen. Wir haben sie jetzt eine sehr lange Zeit genutzt und eigentlich finden wir sie super, weil sie schon zig Wegwerfbecher eingespart haben. Leider riechen die Deckel (und nur die Deckel) ganz unangenehm nach Plastik, wodurch der Kaffee eben auch nicht richtig schmecken will. Nun habe ich endlich eine Alternative gefunden: Der Bamboo Cup besteht „überwiegend aus nachhaltig wachsenden Bambusfasern, Maiskornpulver und geringerer Menge MF (Melaminharz) als Bindemittel“. Der Becher ist demnach leider nicht plastikfrei, aber enthält weniger als andere Becher. Ich hatte auch nach einer Alternative aus Glas gesucht, aber leider keine gefunden, deren Deckel nicht aus Silikon oder ähnlichem ist. Beim Bamboo Cup besteht der Deckel aus dem gleichen Material wie der Becher. Laut Verpackung ist er geruchs- und geschmacksneutral, was ich bisher bestätigen kann.

Die andere Sache, die ausgetauscht wurde, ist unsere Zitronenpresse aus Plastik. Hier habe ich eine Variante aus Glas entdeckt, die auch noch viel schöner aussieht.

Ein weiterer Schritt in Richtung plastikfreier Haushalt ist also getan. 🙂

DIY Spülmittel aus Aleppo-Seife

Müll reduzieren, plastikfreier leben … Ihr habt mitbekommen, dass das derzeit eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt. Und in diesem Zusammenhang habe ich vor einer Weile Spülmittel selbstgemacht, bestehend aus Aleppo-Seife, welche man in heißem Wasser schmelzen lässt, Natron und Orangenöl. Das Rezept dazu habe ich bei wastelandrebel.com gefunden. (Ich habe Natron verwendet)

Leider waren mein Mann und ich gar nicht zufrieden. Das Spülmittel reicht allenfalls für leichte Verschmutzungen oder um Oberflächen abzuwischen. Zum Spülen, gerade bei fettigem Geschirr oder Töpfen hilft es überhaupt nicht.

Ich gebe allerdings nicht auf und werde das ein oder andere Rezept noch ausprobieren. Vielleicht habt ihr ja eine Idee für mich. 🙂